Im Online Marketing ist häufig die Rede von Landingpages oder sogenannten Zielseiten. Kaum ein Marketing Guru würde eine PPC (Pay-per-Click) Kampagne aufsetzen ohne eine solche Landingpage vorzubereiten. Aber ist eine Landingpage der Garant für wachsende Umsatzzahlen und hohe ROIs (Return-on-Invests)? In diesem Beitrag zeige ich dir, warum dir eine einfache Landingpage keine Kunden bringt und vor allem worauf du achten solltest! 

1 Dein Traffic ist Mist

Eine der häufigsten Ursachen für schlecht konvertierende Webseiten ist der Traffic. Oder noch schlimmer! Gar kein Traffic. Um überhaupt aus Besuchern Kunden machen zu können, benötigst du zunächst Besucher! Aufgepasst: Wichtig ist es hierbei nicht irgendwelche Besucher in Massen auf deine Seite zu lenken und hierbei womöglich noch Unsummen an Werbebudget zu verbraten. Die Qualität ist entscheidend. Damit du einen möglichst hohen ROI erzielen kannst, kommt es voll und ganz auf die Qualität deines Besucherstroms an. Überlege dir also VORHER welchen Mehrwert dein Produkt oder deine Dienstleistung dem Kunden bietet und wie deine echte Zielgruppe aussieht. Hierbei meine ich nicht die reine demografische Zielgruppe wie zum Beispiel: Männlich zwischen 20 und 25 Jahren aus der Stadt XY. Wichtiger ist es zu wissen, welche Interessen und vor allem welche Trigger es bei deiner Zielgruppe gibt. Versetzte dich hierzu in die Lage deiner Zielgruppe. Analysiere dazu am besten, welche Gruppe von Käufern dein Produkt oder deine Dienstleistung bisher am häufigsten gekauft hat und vor allem warum! Lenke nun im ersten Schritt durch gezielte Kampagnen die Besucher auf deine Landingpage bei denen die Kaufabsicht am höchsten ist. Knallhart abgespeckte Keywords und eine hohe Nutzenkommunikation helfen dir dabei.

demografische_zielgruppe_vs_psychografische_zielgruppe

Besser als die demografische Zielgruppe ist die psychografische Zielgruppe

2 Dein Ziel ist nicht klar

Hast du nun deinen qualitativen Traffic aufgebaut geht es im zweiten Schritt darum diesen auch zum Ziel zu führen. Du hast noch gar kein Ziel? Richtig gehört. Obwohl dein Ziel die Neukundengewinnung ist, benötigst du eine echte Strategie. Denn wie wird aus einem Besucher ein Kunde? Sollen deine Besucher sofort ein Produkt kaufen oder sollen sie ihre Kontaktdaten hinterlassen, sodass du ihnen deine Dienstleistung näher bringst? Welche Mehrwerte hat dein Besucher? Erst wenn du dir selbst diese Fragen beantworten kannst, wird dir klar über welchen Weg du aus einem Besuchern einen Kunden machst. Die einfachste Methode um aus einem Besucher einen Kunden oder zumindest potenziellen Kunden zu formen bietet dir ein erstes kostenloses oder sehr günstiges Einstiegsprodukt. Mit diesem Einstiegsprodukt vereinfachst du es dir ungemein das meiste aus deinem Werbebudget herauszuholen. Denn sind wir einmal ehrlich wer liebt es nicht ein Schnäppchen zu schießen? Die Chance zumindest an Kontaktdaten im Tausch gegen das „Schnäppchen“ wie zum Beispiel ein gratis E-Book, ein gratis Videokurs oder sogar ein reales Produkt zu kommen ist hoch. Das wirkliche Geld wird dann im Upselling verdient! Sorge nun dafür, dass du den Nutzer zu einer Handlung zwingst und ihn so in deinen Sales Funnel leitest.

3 Die relevanten Inhalte werden übersehen

Dein Ziel ist klar und die Reise kann beginnen? Fast! Jetzt solltest nur noch dafür sorgen, dass der potenzielle Kunde sein Ziel auch sieht! Hast du beispielsweise ein Formular, wo er seine Daten eintragen kann, um sein Schnäppchen zu erhalten und stellst dieses an eine Stelle außerhalb des Sichtfelds des Kunden wird es dir überhaupt nicht helfen! Sorge also durch intelligente Platzierung dafür, dass dein Besucher die Aktion durchführt, die du von ihm erwartest!

Heatmaps helfen bei der Landingpage Optimierung

Mit einer Heatmap kann nachvollzogen werden, wo die Besucher ihre Maus hinbewegen und demnach wo diese hinsehen Quelle: overheat.de

Du möchtest noch mehr Tipps, um deine Landingpage Besucher zu Kunden zu konvertieren? Erfahre jetzt im Beitrag „Wie du mit einer Landing-Page Besucher zu Kunden konvertierst“ von Neil Patel, einem der Top 100 Unternehmer aus den USA worauf du noch achten solltest.